GGL-Studie zeigt: Regulierte Online-Glücksspiele machen über 77 Prozent des Marktes aus

Hugo Jenkins · Apr 18, 2026

GGL-Studie zeigt: Regulierte Online-Glücksspiele machen über 77 Prozent des Marktes aus

Grafik zur Verteilung des Online-Glücksspielmarkts in Deutschland nach der GGL-Studie, mit Balkendiagrammen zu regulierten und illegalen Anbietern

Die frischen Erkenntnisse der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat kürzlich Ergebnisse einer umfassenden Studie veröffentlicht, die den Schwarzmarktanteil im Online-Glücksspiel beleuchtet; basierend auf einer repräsentativen Umfrage unter Spielern ergibt sich, dass unbefugte Angebote lediglich 22,97 Prozent des gesamten Marktvolumens ausmachen, während lizenzierte und regulierte Plattformen den Löwenanteil mit über 77 Prozent dominieren. Diese Zahlen unterstreichen die Wirksamkeit der seit 2021 geltenden Regulierungen im Glücksspielstaatsvertrag, der ein einheitliches Lizenzsystem für Online-Casinos und Sportwetten einführte, und sie kommen zu einem Zeitpunkt, da Behörden weiterhin gegen illegale Operatoren vorgehen – gerade im April 2026, wo erste Evaluierungen des Vertrags laufen und Anpassungen diskutiert werden.

Experten, die den Bericht analysiert haben, betonen, dass solche Daten eine solide Grundlage für zukünftige Maßnahmen bieten; die Studie, die direkt von der GGL in Auftrag gegeben wurde, basiert auf Befragungen von Tausenden aktiven Online-Glücksspielern, die ihr Verhalten detailliert protokolliert haben, sodass die Ergebnisse als besonders zuverlässig gelten. Und das ist kein Zufall, denn früher kursierten Schätzungen von bis zu 70 Prozent Schwarzmarktanteil, die nun klar widerlegt werden.

Wie die Studie durchgeführt wurde – Methode und Stichprobe

Die Umfrage, die von professionellen Marktforschern umgesetzt wurde, erreichte eine breite Palette von Spielern; Teilnehmer wurden online kontaktiert, wobei Kriterien wie Alter, Geschlecht und Spielhäufigkeit berücksichtigt wurden, um ein genaues Abbild des Marktes zu zeichnen – insgesamt flossen Daten von mehr als 5.000 Personen ein, die in den letzten Monaten aktiv gewesen sind. Forscher haben dabei nicht nur das Volumen der Einsätze erfasst, sondern auch die Präferenzen für lizenzierte versus illegale Anbieter abgefragt, was zu präzisen Marktanteilen führt; die 22,97 Prozent für unbefugte Seiten resultieren aus einer gewichteten Berechnung des gesamten Umsatzes, der bei regulierten Portalen klar überwiegt.

Was besonders hervorzuheben ist: Die Studie unterscheidet streng zwischen legalen und illegalen Aktivitäten, wobei lizenzierte deutsche Konzessionäre – etwa jene mit .de-Domains und GGL-Lizenzen – als Maßstab dienen; Spieler, die bei ausländischen, nicht genehmigten Sites aktiv waren, machten einen kleineren Bruchteil aus, oft weil sie Risiken wie fehlenden Spielerschutz oder Zahlungsprobleme scheuten. Solche Details machen die Untersuchung robust, und Behörden nutzen sie bereits, um gezielte Kampagnen zu starten.

Ein kurzer Blick auf die Demografie zeigt: Jüngere Spieler zwischen 18 und 35 Jahren bevorzugen regulierte Angebote stärker, da diese Werbebeschränkungen einhalten und Einzahlungslimits anbieten; ältere Gruppen hingegen mischen sich etwas mehr in Grauzonen, doch insgesamt dominiert der legale Sektor.

Darstellung der GGL mit Logos und Statistiken zur Bekämpfung des Schwarzmarkts im Glücksspiel

Marktvolumen im Detail: Zahlen, die überzeugen

Die veröffentlichten Daten enthüllen ein klares Bild; regulierte Online-Casinos und Wettplattformen generieren rund 77,03 Prozent des Volumens, was Milliardenumsätze bedeutet, die steuerlich abfließen und den Staat kassieren lassen, während der Schwarzmarkt mit seinen 22,97 Prozent – etwa 1,2 Milliarden Euro jährlich geschätzt – weiter schrumpft. Turns out, dass Channeling-Strategien wie Geo-Blocking und Aufklärungs-Kampagnen hier wirken; Spieler werden zunehmend zu lizenzierten Sites geleitet, wo Features wie Selbstausschluss-Register und Jugendschutz integriert sind.

Observers note, dass der Anteil illegaler Aktivitäten seit Einführung des neuen Vertrags von früheren Hochs auf diesen Wert gesunken ist; eine Fallstudie aus 2024, die ähnliche Trends zeigte, wird nun durch diese Umfrage bestätigt, und das stärkt das Vertrauen in das System. Besonders im Sportwetten-Bereich, wo Live-Wetten boomen, liegt der legale Marktanteil bei über 80 Prozent, da internationale Lizenzen wie die von der GGL streng überwacht werden.

Und hier wird's interessant: Die Studie misst nicht nur Umsatz, sondern auch Spielzeit und Häufigkeit; legale Plattformen binden Nutzer länger, weil sie faire RNG-Systeme und transparente Auszahlungen bieten, was den Schwarzmarkt entmutigt – ein Effekt, den Experten als "natürliche Kanalisierung" bezeichnen.

Auswirkungen auf die Regulierung und den Markt

Diese Ergebnisse stützen die laufenden Bemühungen der GGL, illegale Operatoren zu blockieren; seit 2021 hat die Behörde Hunderte von Domains gesperrt, und Zahlungsdienstleister wie Banken kooperieren nun enger, um Transaktionen zu prüfen – im April 2026, wo der Staatsvertrag erstmals umfassend evaluiert wird, dienen die 22,97 Prozent als Beleg für Erfolg, obwohl Anpassungen wie strengere Bonusbewertungen im Gespräch sind. People who've studied similar markets in Schweden oder dem UK finden Parallelen; dort führte vergleichbare Regulierung zu ähnlichen Anteilen unter 25 Prozent Schwarzmarkt.

Die Studie hebt auch Channeling-Mechanismen hervor: Über 60 Prozent der Befragten kannten die Risiken illegaler Sites, und viele wechselten nach Warnungen zu legalen Alternativen; das zeigt, wie Aufklärung wirkt, kombiniert mit technischen Hürden wie IP-Blocks. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein bekannter illegaler Anbieter verlor nach GGL-Sanktionen massiv an Umsatz, während lizenzierte Konkurrenten wuchsen.

Doch es gibt Nuancen; in Nischen wie Poker-Turnieren oder speziellen Casino-Spielen pendelt der Schwarzmarktanteil höher, weil nicht alle Varianten lizenziert sind – ein Punkt, den die GGL für 2026 adressieren will, indem sie das Lizenzportfolio erweitert.

Ausblick: Was kommt als Nächstes für den deutschen Glücksspielmarkt?

Mit diesen Daten im Rücken plant die GGL weitere Umfragen, um Trends zu tracken; der Fokus liegt auf Prävention, wo Tools wie das OASIS-Register – das zentrale Ausschluss-System – ausgebaut werden, und internationale Kooperationen mit Malta oder Curacao-Ländern intensiviert, um grenzüberschreitende Illegales zu stoppen. What's significant is, dass der Markt wächst – reguliert auf über 5 Milliarden Euro jährlich –, was Jobs schafft und Steuern einbringt, während der Schwarzmarkt schrumpft.

Forscher schätzen, dass bei anhaltender Kanalisierung der illegale Anteil bis 2027 unter 20 Prozent fallen könnte; das würde den Vertrag als Modell etablieren, und Spieler profitieren von höherem Schutz. Ein Aspekt, der oft übersehen wird (aber in der Studie klar wird): Frauen und ältere Spieler meiden Schwarzmarkt stärker, was den Markt diversifiziert.

So rückt der Sektor enger zusammen; legale Anbieter investieren in Innovationen wie VR-Casinos, immer unter GGL-Aufsicht.

Schlussfolgerung

Die GGL-Studie mit ihren 22,97 Prozent Schwarzmarktanteil markiert einen Meilenstein; regulierte Online-Glücksspiele haben sich durchgesetzt, und das untermauert die Stärke des deutschen Systems – ein Fundament, auf dem Behörden aufbauen, um den Markt weiter zu sichern, während Spieler von Transparenz und Schutz profitieren. Diese Zahlen sprechen für sich, und sie ebnen den Weg für stabile Entwicklungen in den kommenden Jahren.